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Klopeiner See in Südkärnten, AUSTRIA
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Geführte Wander- und Bergtouren



Felsentore in der Uschowa


In der Nordflanke der Uschowa werden die Lärchenwälder von wildzerrissenen weißen Kalkfelsen unterbrochen, die oft wie Emmentaler Käse zerklüftet sind. Die Natur hat hier bizarre Strukturen geschaffen, die in den Felsentoren, einem architektonischen Wunder gipfeln. Dass ein Berg ein Felsenfenster hat, ist in den südlichen Kalkalpen keine Seltenheit, dass er aber gleich drei Fenster in unmittelbarer Nachbarschaft besitzt ist einzigartig.

Ausgangspunkt ist der Remscheniggraben - Kleines Felsentor 1.490 m - Großes Felsentor 1.508 m mit Gipfelbuch. Abstieg der Staatsgrenze zu Slowenien entlang über den Heiligengeistsattel und die Kirche St. Leonhard.

Gehzeit:4 Stunden
Schwierigkeitsgrad:leichte Bergtour, Trittsicherheit erforderlich, teils versichert


Luscha-Alm, Feistritzer Spitze und Sveti Ana


Die Petzen nimmt eine Sonderstellung unter den Karawankenbergen ein. Fast alle höheren Gipfel dieser Bergkette brechen gegen Norden mit steilen Felswänden ab. Ihre Südflanken sind dagegen viel freundlicher und überwiegend von steilen Wiesen und Latschenfeldern bedeckt. Nur die Petzen besitzt sowohl im Norden als auch im Süden eindrucksvolle Felsabbrüche. Da sie die letzte hohe Erhebung im Osten der Karawanken bildet und sehr isoliert steht, ist sie einer der schönsten Aussichtsplätze der Gebirgskette. Von Eisenkappel auf die Luscha-Alm zum Gasthof Riepl.

Ausgangspunkt ist der Gasthof Riepl - Luscha-Alm 1.250 m - Feistritzer Spitze 2.114 m. Bei der Rückkehr von der Feistritzer Spitze wird ein Abstecher zu der schön gelegenen Kirche Sv. Ana in Slowenien gemacht (3/4 Std.).

Gehzeit:5 Stunden
Schwierigkeitsgrad:leichte Bergtour


Felswildnis Mela und Karweg durch die Koschuta


Die Koschuta ist eine beeindruckende, fast 10 km lange Kalkmauer, die das Hochtal von Zell um rund 900 Höhenmeter überragt. Die Felsgipfel des langgestreckten Kammes der Koschuta sind von Norden nur über Klettersteige und Kletterrouten zugänglich. Die Tolsta (Dicke) Koschuta ist der östliche Gipfel dieser Felsmauer. Gegen Osten brechen die Felsen zur einzigartigen Felsarena der Mela ab. Schon die Farbenpracht des Kares überrascht. Weißer Kalkfels wechselt mit ocker-farbenem und dunkelrotem Mergel, weißem gipsartigen Sand und verschiedenfarbigen Schichten aus Konglomerat und Breccie. Der Kärntner Grenzlandweg zieht von hier zunächst durch Wald und Latschen, dann über mächtige Schuttfelder und Felsschrofen immer zu Füßen der Nordwände nach Westen.

Ausgangspunkt ist Zell-Schaida - Potoksattel 1.411 m - Wilzescharte 1.750 m - Koschutahaus - Zell-Schaida (Rundtour).

Gehzeit:5 Stunden
Schwierigkeitsgrad:leichte Bergtour


Simon-Rieger-Steig - Hochobir - Eisenkappel Hütte


Der Hochobir ist ein mächtiger, freistehender Bergstock, der durch tiefe Täler von den Nachbargipfeln getrennt ist und fast 1800 m über dem Drautal aufragt. Die reichen Bleivorkommen am Obir ließen vermutlich schon im Mittelalter einen schwunghaften Bergbau entstehen. Fast bis zum Gipfel schürfte man nach dem begehrten Erz, und die Oberfläche des Obir ist stellenweise durchlöchert wie eine Bienenwabe. So wurde der Obir schon vor Jahrhunderten zu dem meistbestiegenen Berg der Karawanken. Im 19. Jahrhundert erwachte auch das Interesse der Bergsteiger an diesem Berg, und aus dem unterhalb des Gipfels gelegenen Knappenhaus entstand 1877 das erste alpine Schutzhaus der Karawanken, das Rainer-Schutzhaus.

Vom Schaidasattel 1.068m - Kuhberg - verfallenen Rainer-Schutzhaus - Hochobir 2.142 m - Eisenkappler Hütte 1.553 m.

Gehzeit:4 Stunden
Schwierigkeitsgrad:leichte Bergtour (1.070 Hm)


Naturschutzgebiet Logartal - Rinka-Wasserfall - Frischauf-Hütte


Das nach dem Bauernhof Logar benannte Tal, das 1987 zum Naturpark erklärt wurde, ist ein Kleinod der Steiner Alpen, und J. Frischauf schreibt, „dieser Thalschluß dürfte einzig in den Alpen dastehen“. Ein fast ebener Talboden mit kleinen Wäldern, saftiggrünen Wiesen, in denen einzelne Gehöfte und Obstbäume stehen, ist eingefasst von dunklen, mit Wald bedeckten Talhängen. Darüber erhebt sich ein Felszirkus mit spitzen Felszacken und gewaltigen Wänden aus weißem Kalkfels. Die Felsgipfel Krofic`ka, Ojstrica, Luc`ka Baba, Planjava, Brana, Turska gora, Rinka und Mrzla gora umrahmen das Tal und bilden einen unglaublichen Kontrast zu dem lieblichen Talboden.

Logartal - Rinka-Wasserfall - Frischauf-Hütte 1.396 m.


Gehzeit:1,5 Stunden
Schwierigkeitsgrad:leichte Bergtour


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